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DE0007042301 704230 -   € -   €
 
 
 

RHÖN-KLINIKUM aufstocken


07.01.2010
Oldenburgische Landesbank

Oldenburg (aktiencheck.de AG) - Christoph Siebecke, Analyst der Oldenburgischen Landesbank, stuft die Aktie von RHÖN-KLINIKUM (ISIN DE0007042301 / WKN 704230) unverändert mit "aufstocken" ein.

Deutschlands Bevölkerung altere, der medizinische Fortschritt gehe weiter und die öffentliche Hand sei zunehmend klamm. Ergo sollte sich mit Krankenhäusern mittel- und langfristig gutes Geld verdienen lassen. So auch in 2009, in den ersten drei Quartalen habe die RHÖN-KLINIKUM einen Gewinn von 97,12 Mio. Euro erwirtschaftet. Gegenüber dem Vorjahr entspreche dies einem Zuwachs von 8,92%. Gleichzeitig habe auch der Umsatz um 8,63% auf 1,723 Mrd. Euro erhöht werden können.

Der Konzern weise also organisches Wachstum auf und beweise gleichzeitig, dass Krankenhäuser durchaus rentabel betrieben werden könnten. Das angepeilte Gewinnziel für 2009 von 125 bis 135 Mio. Euro werde man wohl locker erreicht haben. Für 2010 stelle Konzernchef Wolfgang Pföhler einen Anstieg der Erlöse auf 2,5 Mrd. Euro in Aussicht, der Konzerngewinn solle sich auf 145 Mio. Euro plus/minus 5% belaufen.

Bilanziell sehe es ebenfalls gut aus, die kürzlich durchgeführte Kapitalerhöhung habe die Eigenkapitalquote auf 51% ansteigen lassen. Mit einem Cash-Bestand von 538,9 Mio. Euro sei die RHÖN-KLINIKUM AG nun bestens für weitere Akquisitionen gerüstet.


Ursprünglich sollten aus der Kapitalerhöhung drei Kliniken in Bayern erworben werden. Der zuständige Landkreis Rottal-Inn habe den Zuschlag schon erteilt, jedoch sei die Privatisierung der Krankenhäuser durch einen Bürgerentscheid gestoppt worden. Da diese Häuser allerdings defizitär arbeiten würden, sei der geplatzte Deal an der Börse positiv aufgenommen worden. Bereits im November habe RHÖN-KLINKUM die Übernahme von fünf Krankenhäusern in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern verkündet, die allesamt profitabel arbeiten würden. Der Kaufpreis habe 100 Mio. Euro betragen. Entsprechend könnten noch weitere Akquisitionen folgen.

Im Zuge der Steuererleichterungen für 2010 würden die Kommunen mit geringeren Einnahmen rechnen müssen. Da die Krankenhäuser einen wesentlichen Aufwandsblock in den öffentlichen Etats darstellen würden, sei mit einer weiteren Privatisierungswelle zu rechnen. Die Effizienzgewinne durch einen privaten Betreiber seien nun mal immanent.

Die RHÖN-KLINIKUM AG sei ein absolutes Basisinvestment und biete vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ein stetig wachsendes Geschäftsmodell. Dieser Umstand gelte nicht nur für Deutschland, sondern für alle westlichen Industrienationen. Das organische Wachstum sollte sich daher sukzessive erhöhen, jedoch bleibe das Wachstum aus Akquisitionen vorrangig. Auch charttechnisch sei die Aktie derzeit gut unterstützt.

Die Analysten der Oldenburgischen Landesbank bestätigen ihr Votum "aufstocken" für die Aktie von RHÖN-KLINIKUM. (Analyse vom 07.01.2009) (07.01.2010/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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